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Vater sein [wollen]

„Werd besser, Vater“ Eine Stimme aus einem anonymen Brief, die für viele Geschichten spricht. Was würdest du deinem Vater mitteilen? Wie unterschiedlich Vater-Kind-Beziehungen aussehen und sich anfühlen, versucht diese Sammlung an audiovisuellen Projekten sichtbar zu machen.


Externe Website zur Website des Projekts

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Briefe anhören

Hintergrund

Viele Menschen haben zu ihrem Vater eine Beziehung, über die sie nicht einfach sprechen können. Manchmal, weil der Vater nicht mehr Teil des eigenen Lebens ist. Manchmal, weil es keinen Raum für solche Gespräche gibt, weil Interesse fehlt oder weil die Person emotional nicht erreichbar ist. Und manchmal auch, weil die eigenen Gefühle dazu schwer zu sortieren sind. Nähe und Distanz, Wut und Sehnsucht, Dankbarkeit und Enttäuschung können gleichzeitig existieren.


Mit „Vater sein [wollen]“ wollten wir genau diesen unausgesprochenen Dingen Raum geben. Dabei geht es nicht darum, Väter pauschal zu verurteilen oder eine einfache Antwort darauf zu fi nden, was ein „guter“ Vater ist. Uns interessiert vielmehr, wie unterschiedlich Abwesenheit aussehen kann und wie individuell die Geschichten dahinter sind. Ein Vater kann körperlich fehlen. Er kann da sein, aber emotional nicht erreichbar bleiben. Er kann Fürsorge durch Arbeit, Geld, Essen oder kleine Gesten zeigen, während trotzdem etwas unausgesprochen oder unerfüllt bleibt. Unser Projekt versucht, diese persönlichen Erfahrungen sichtbar zu machen, ohne sie zu vereinheitlichen.


Team

Sara Beierle
(Zeitbasierte Medien, B.A.)

Luis Gall
(Zeitbasierte Medien, B.A.)

Eva Grandjean
(Zeitbasierte Medien, B.A.)

Mila Sommerfeldt
(Filmwissenschaft, B.A.)

Felix Werner
(Journalismus, M.A.)

Entstanden im SoSe2026.

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